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Unsere Cowboystiefel bei Germanys Next Top Model

 

Es war die wohl dynamischste und ungewöhnlichste Darbietung im Finale von Germanys Next Topmodel – und mit Sicherheit eines der Highlights der kurz darauf anstehenden Entscheidung:

  • Bull-Riding in Western-Manier in unseren trendy Westernstiefel
  • Und -laut Heidi- ein „heißer Ritt in einem sexy Outfit“
  • Die Finalistinnen Sara und Mandy zeigten sich als Aufsehen erregende Cow-Girls im letzten Live-Foto-Shooting vor der Entscheidung
  • Die Backstage-Moderatorin nannte sie -zutreffend- „sexy as hell“
  • Dieses Shooting war noch einmal sehr ausschlaggebend für die Wahl zum Deutschen Top-Model 2009
  • 15000 Leute verfolgten in der Lanxess-Arena in Köln, wie Sara und Mandy Western-Mode auf ausgesprochen furiose Weise präsentierten

In der weich ausgepolsterten Mini-Arena auf der Bühne und in der Kulisse mit Stars and Stripes-Motiven behaupteten sich die Top 2 jeweils zwei Minuten lang auf dem mechanischen Stier und sahen im Western Style hinreißend aus.

Buffalo Boots Fashion Westernstiefel mit Fransen - creme

In Rodeo-Manier schwang sich zunächst Mandy auf den sich drehen- und wendenden Bullen, dann die spätere Siegerin Sara. Beide zeigten viel Charisma, hielten weitgehend die Balance, wobei Mandy einmal vom Bullen glitt und Sara immerhin zweimal, sich jedoch sehr wacker schlug und nie ihr Lächeln verlor.

Star-Fotograf Marc Baptiste setzte die Top-Models gekonnt in Szene; die Slow-Motion Bilder waren umwerfend und wurden auch noch einmal bewertet für die nachfolgende Entscheidung, wer gewinnt.

Diese beiden, vom Typ her so unterschiedlichen Kandidatinnen, zeigten so kurz vor der Entscheidung -jede auf ihre eigene, unverwechselbare Art- wie ausdrucksstark man diesen Look vermitteln kann. Sara und Mandy kokettierten mit der Kamera, schwenkten ihre Cowboyhüte, strahlten und lachten ins Publikum und präsentierten einen der angesagtesten Looks dieses Sommers. Hautenge Tops unter hellblauen fransenbesetzten Westen, Jeans-Hot-Pants und nietenbesetzte Glitzergürtel, vor allem jedoch die unentbehrlichen Western-Stiefel als Eye-Catcher machten die Mädchen zur Augenweide.

Sara trug zum Western-Outfit die rotbraunen rindsledernen Western-Stiefeletten mit den schrägen Absätzen und fransenbesetzten Stiefelschäften. Mandy fühlte sich sichtlich wohl in ihren cremefarbenen Leder-Stiefeletten, die ebenfalls mit Fransen besetzt sind.

Die Top-Mädels präsentierten diesen stylischen Trend schwungvoll. Und dementsprechend begeistert reagierte das Publikum. In der Halle herrschte Riesenstimmung. Heidi Klum und ihr Team wählten aus unserem Sortiment für die Finalistinnen das Must Have dieses Sommers aus- die fransenbesetzten Westernstiefel. So konnten sich die Mädchen, die hier zum Schluss noch einmal alles geben wollten, wunderbar in Szene setzen.

Western-Fashion ist immer tragbar, ob auf glamouröse Art oder Casual- dies ist Mode, die hip ist und die aufregende Frau in uns betont: die Frau mit Ausstrahlung.

Buffalo Boots Fashion Westernstiefel mit Fransen - rotbraun

Unsere Western-Gürtel sind das I-Tüpfelchen, mit dem sich das Outfit immer neu wandeln lässt.
Germanys frisch gekürtes Top Model Sara macht es vor und prägt den Look dieses Sommers.

Biker Boots – nicht nur für harte Männer

 

Ihren Ursprung haben Biker Boots im wilden Westen der Vereinigten Staaten von Amerika. Genauer gesagt, bei den Soldaten des amerikanischen Bürgerkriegs. Sie waren die Ersten die robuste Lederstiefel trugen. Als nach dem Krieg die Cowboys diese Stiefel bei der Arbeit tragen wollten, stellten sie fest, dass diese Stiefel zu klobig und zu unbequem waren.

Die Entwicklung hin zum Biker Stiefel:

Es war der Schuhmacher Charles Hayer aus Kansas der die Stiefel aus strapazierfähigem Rinderleder für den Alltag der Viehtreiber optimierte. Er fertigte Stiefel mit einem kleinen Blockabsatz, mit denen der Fuss einen optimalen Sitz im Steigbügel hatte. Der ungerade Schaft in V-Form ermöglichte ein problemloses Tragen des Hosenbeines im Stiefel und die kleinen Schlaufen links und rechts am Schaft vereinfac

hte das Anziehen der Stiefel. Das Leder war so robust, das selbst das Tragen der Sporen keine Spuren hinterließ.
Bald waren die praktischen Stiefel aus dem Alltag der Cowboys nicht mehr wegzudenken. Da vor hundert Jahren die einfachen Cowboys und Farmarbeiter sich kein zweites Paar dieser handgenähten Stiefel leisten konnten, wurden sie auch in Freizeit getragen.

Es dauerte nicht lange, bis die Westernstiefel fester Bestandteil, zum Beispiel beim Line- oder Squaredance waren. Im Unterschied zu den Arbeitsstiefeln wurden die Stiefel für den Tanz allerdings aus sehr weichem und geschmeidigen Leder gemacht, um Qualen beim Tanzen zu vermeiden.

Um Arbeits- und Freizeitstiefel voneinander zu unterscheiden, begannen die Schuster Westernstiefel mit Verzierungen zu produzieren. An den Schäften wurden kunstvolle Motive eingestickt oder auch eingebrannt. Schließlich wurden die einstigen Arbeitsstiefel zu einem Kult, nicht nur für Cowboys.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich die Westernstiefel mehr und mehr zu einem modischen Accessoire für Männer und Frauen. Die Form und das Leder wurden weiterentwickelt, denn die Stiefel mussten anderen Anforderungen entsprechen. Als das motorisierte Zeitalter begann, wurden aus den Westernstiefel Biker Boots.

Sinn und Zweck der Stiefeln blieben in etwa gleich. Robuste Lederstiefel, die nun allerdings nicht mehr für Reiter gedacht waren, sondern für Motorradfahrer.

Biker Boots gibt es in unzähligen Modellen und Variationen. Beliebt ist der “Old Style” also die Biker Boots die in ihrer Form den Western Boots sehr ähnlich sind. Auch die Motorradstiefel haben einen halbhohen, V-förmigen Schaft und die typischen Schlaufen, aber statt der Sporen dekorative Schnallen. Einen gravierender Unterschied gibt es zwischen den Biker Boots und den klassischen Westernstiefeln, die Motorradfahrer Boots haben eine zwei bis vier Millimeter dickere Gummisohle. Die Cowboys von heute bändigen schließlich mehr als ein PS. Gemeinsam haben beide Boots die charakteristische breite Fußform und Lauffläche, den engen Schaft und den zumeist handgenähten Rahmen.

Sehr authentisch sind Biker Boots die direkt aus den USA kommen. Diese Boots sind originalgetreue Nachbildungen der Western Boots aus dem 19. Jahrhundert. Gefertigt aus hochwertigem Rinderleder, mit einem sehr hohen Schaft waren diese Stiefel nicht nur zum Reiten, sondern auch zum Ausgehen gedacht.

Die Klassiker unter den Biker Boots im “Old Style” aber sind die ehemaligen Cowboy Working Boots. Diese Boots fallen durch ihre besonders bullige Form und ihren markanten Absatz auf. Diesen breiten und klobigen Absatz hatten in frührer Zeit die Boots der Rodeoreiter. Über dem Spann ist das Leder verstärkt, um den Reiter beziehungsweise den Motorradfahrer vor Verletzungen zu schützen. Bei den Biker Boots ist die Außensohle gegen Öl resistent, um ein Abrutschen des Fusses während der Fahrt zu verhindern. Diese Schmuckstück sind aus schwarzem oder dunkelbrauem Rinderleder prächtig verziert und haben an den Schaftseiten ein eingestanztes Loch, um das Anziehen zu erleichtern.

Eingefleischte Motorradfahrer die mehr auf Funktionalität als auf das Äußere achten, werden sich eher nicht für Boots im Nostalgie Style, sondern für klassische Biker Boots entscheiden. Diese Biker Boots werden zum Beispiel von Harley Davidson Fahrern bevorzugt und das aus gutem Grund. Die Stiefel sind aus einem sehr geschmeidigen, aber gleichzeitig sehr robustem Rinderleder gefertigt. Sie haben Stahlkappen, die noch einmal zusätzlich mit Lederstücken verstärkt sind und die extra dicke Gummisohle ist ölresistent. Motorradfahrer schwören auf diese Biker Boots, auf Grund ihrer sehr guten Passform und Bequemlichkeit. Bei guter Pflege halten diese Stiefel viele Jahre.

Wer sich nicht mit den klobigen Biker Boots anfreunden kann, aber trotzdem formschöne Stiefel zum Motorradfahren tragen möchte, der wählt vielleicht eine Biker Stiefelette. In der Form unterscheiden sich Biker Stiefeletten von Biker Boots durch eine schmalere Spitze, statt der Gummisohle haben sie eine Ledersohle und der Absatz ist deutlich flacher. Biker Stiefeletten sind aus weichem Kalbsleder und wirken gegenüber den wuchtigen Biker Boots elegant.

Für Gelegenheitsmotorradfahrer, die trotzdem cool und lässig aussehen möchten, sind Biker Stiefeletten optimal zur Jeans.

Biker die das Extravagante lieben entscheiden sich vielleicht für Biker Boots aus Reptilienleder. Sehr beliebt sind Stiefel und Stiefeletten aus Pythonleder, da diese Schlangen eine markante Zeichnung haben. Für den Spann der Stiefel wird die Haut aus dem Rücken der Schlange verarbeitet, den dieser Teil hat die auffälligste Schuppenzeichnung. Es gehört schon etwas Mut dazu, diese Biker Boots in Weiß oder Gelb zu tragen.

Auch Biker Boots für Damen sind aus derbem und robustem Rinderleder, die Passform ist allerdings schmaler, die Stiefel wirken nicht ganz so groß und wuchtig. Viele weibliche Motorradfahrer wählen Biker Boots, deren Schafthöhe bis zum Knie reicht. Durch den hohen Schaft sehen diese Biker Boots auch zu einem Kleid oder zu einem Rock toll aus. Zusätzlich haben diese Stiefel, die an die Stiefel der amerikanischen Polizisten im 20. Jahrhundert erinnern, oben am Schaft eine dekorative und verstellbare Schnalle, damit die Hose auch in den Stiefeln getragen werden kann.
Aber auch bei den Damen sind die echten, derben Biker Boots ganz oben auf der modischen Hitliste.

Man muss nicht unbedingt Motorrad fahren um mit Biker Boots zu glänzen, auch im alltäglichen Leben haben diese Stiefel viele Vorteile. Für alle die gerne in der Natur sind, oft spazieren gehen oder wandern, sind diese Boots ein treuer und pflegeleichter Begleiter und eine gute Investition. Sie sind durch ihre dicke Sohle wasserdicht, das Leder hält viele Strapazen aus und sie sind einfach zu pflegen. Im Winter können problemlos dicke Wollstrümpfe darin getragen werden, die die Füße optimal warm halten.

Seit ihrer Erfindung vor 120 Jahren sind Boots nie aus der Mode gekommen. Für viele sind Western- und Biker Boots noch immer ein Symbol für Freiheit und Abenteuer und werden es wahrscheinlich auch bleiben.

So weit die Cowboystiefel einen tragen

 

Der Cowboystiefel oder auch Westernstiefel genannt, ist ein Nachkomme der Ende des 18.Jahrhundert getragenen Militärboots. Wer aber zu Pferd unterwegs war, konnte mit diesen klobigen Stiefeln nichts anfangen, denn er kam nicht einmal in den Steigbügel damit. Der legendäre Cowboystiefel war zu dieser Zeit noch unbekannt.

  • Entstehung der Westernmode

Ein deutscher Schuhmacher mit dem Namen Hyer wanderte im Jahre 1850 mit seinem Sohn Edward in die USA aus.
Im Jahre 1852 kam dann der zweite Sohn und Bruder von Edward mit dem Namen Charles zur Welt. Im fortschreitenden Alter lernte Charles von seinem Vater das Schuhmacherhandwerk. Ende des 18. Jahrhunderts zog Charles von den USA nach Kanada und eröffnete dort einen Schuhmacher-Laden. Das Geschäft florierte und Charles bat seinen Bruder Edward ihm zu helfen. Daraufhin zog auch Edward nach Kanada. Zusammen arbeiteten die beiden in dem Schuhmacher-Laden von Charles, bis eines Tages ein Cowboy in den Laden kam, weil er unzufrieden mit seinen bisherigen Stiefeln war.

  • Wie entwickelte sich die Form?

Nach genauen Vorstellungen des Cowboys entschied man sich für bis dahin unbekannte Form, zu einer spitzen Variante, was den Einstieg in den Steigbügel erleichtern soll und einem hochgezogenen Absatz, damit der Stiefel fest im Steigbügel sitzt und nicht gleich wieder rausrutscht. Nach diesen Vorgaben des Cowboys wurde dann der Stiefel von Hand gefertigt und der erste Cowboystiefel war geboren.

Von der Passform, der Haltbarkeit und der Nutzbarkeit überzeugt, machte der fremde Cowboy fortan mit seinen neuen bis dahin unbekannten Cowboystiefeln automatisch bei anderen Cowboys Werbung.

Ziemlich zum Ende des 18. Jahrhunderts stellten Charles und Edward ihren Betrieb um und widmeten sich nur noch der Herstellung von Boots und Cowboystiefeln unter ihrem neuen Firmennamen:

Hyer’s Boot Companie. Dieser Name ging später in die Geschichte ein. Das Unternehmen wuchs und es wurden mehr Schuhmachergesellen eingestellt, hauptsächlich Auswanderer aus Deutschland und Polen. Ab Anfang des 19. Jahrhundert schied sein Bruder Edward aus dem Betrieb aus und Charles leitete die Firma alleine weiter. Bis zu seinem Tod im Jahre 1921 wurden schon damals rund 15.000 paar Stiefel jährlich produziert. Seine Söhne leiteten die Firma noch bis zum Jahr 1977 und verkauften die bis dahin schon zur Legende gewordene Firma.

  • Cowboystiefel und die USA sind untrennbar miteinander verbunden

Nicht nur die Firma war Legende, vor allen Dingen die Cowboystiefel waren es und sind es noch heute. Alles was in den USA Rang und Namen hat, von der Politik bis zu den Stars, von Präsident Roosevelt bis Ronald Reagan, Henry Ford und weiter zu Schwarzenegger und Madonna trug und trägt noch heute Cowboystiefel.

Der original amerikanische Cowboystiefel wird auch heute noch in allen Längen und nahezu allen Lederarten bis zu Straussenleder und Schlangenleder hergestellt. Selbst die Formen, spitz, nicht so spitz oder Absätze in den verschiedensten Formen und Höhen werden handvernäht hergestellt.

  • Herstellung

Gute Qualitätsstiefel sind von einer rahmengenähten Lederbespannung geprägt und auch zu Anlässen in Texas z. B. bei den Ölbaronen ein durchaus axeptiertes standesgemäßes Schuhwerk.

In den Staaten werden sie nicht nur als Modegag getragen, dort gehört der Cowboy-oder Westernstiefel in vielen Bundesländern zum grauen Alltag und wird auch zur festlichen Abendgarderobe getragen. Natürlich ist der Cowboystiefel auch der absolute Kultstiefel bei Veranstaltungen wie Rodeo, Westerntanzturniere, Countryabende und sonstige Vorführungen. Anfang der 70iger Jahre besann sich auch die europäische Modebranche der original amerikanischen Cowboystiefel, um daraus einen Modetrend zu entwickeln. Alles was Rang und Namen hatte rannte fortan mit Cowboystiefeln durch die Gegend, nur mit einem kleinen Unterschied. In Amerika ist es ein original Cowboystiefel, der noch heute von den Cowboys zur Arbeit getragen wird.

  • Wie sieht es in Europa aus?

Hier in Europa ist der Cowboystiefel nur eine Modeerscheinung gewesen und wich vom Material, Verarbeitung und Leder stark von den amerikanischen Cowboystiefeln ab, denn sie hatten den harten Einsatz ja auch nicht zu befürchten. Nur in den Städten war es etwas anders, dort entwickelte sich der Cowboystiefel nicht nur zu einem Modetrend, sondern zu einem Kultstiefel, wo es auch auf die Qualität ankommt.

Jeder rannte mit Cowboystiefeln rum und der erste Blick des anderen ging erst einmal nach unten um die Qualität des Cowboystiefels zu testen, ähnlich wie heute der Blick auf die Armbanduhr des anderen. Zu der Zeit ging auf Ibiza ohne Cowboystiefel überhaupt nichts. Fast jede Boutique führte Cowboystiefel im Programm und 80% der jungen Damen waren nur noch in Cowboystiefeln anzutreffen. Man konnte sofort weibliche Neuankömmlinge an den Cowboystiefeln erkennen. Wer als Frau keine hatte, rannte ersteinmal in die nächste Boutique um sich welche zu kaufen. Eine Frau ohne Cowboystiefel auf Ibiza war wie ein Auto ohne Benzin, undenkbar.

Dann ging der Trend der Cowboystiefel langsam den Bach hinunter, zumindest in Europa. In den Staaten ist immer noch eine Schuhmanufaktur ansässig, die von vielen Stars und Prominenten einen Leisten besitzt, wonach jeder Zeit ein massgeschneiderter Cowboystiefel angefertigt werden kann. Julia Roberts hat anlässlich ihrer Zwillinge die Initialen der beiden in die Stiefel nähen lassen. In Amerika ist eben alles möglich!

In der jetzigen Zeit ist der Cowboystiefel in Europa nicht mehr so ganz angesagt. Was nichts heißt, denn einige fahren auch noch Manta und andere tragen einen Cowboyhut mitten in Deutschland. In Großstädten fällt man auf jeden Fall mit Cowboystiefel auf, alleine schon durch seine Farbgebung und der verschiedenen Lederkombinationen, sieht man einmal von den schlichten Cowboystiefeln ab. Vielleicht gefällt es dem einen oder anderen auch, als “Crocodile Dundee” durch die Stadt zu laufen.

Immer wieder versucht die Modeindustrie Cowboystiefel trendgerecht zu vermarkten, mit derzeit minderem Erfog. Es wird immer Menschen geben, denen ein Modetrend völlig egal ist, das ist auch gut so. Wer sich in seinen qualitativ guten Cowboystiefeln wohl fühlt, soll sie auch tragen, ob Trend oder nicht Trend. Keiner wird jeden Tag Nudeln essen, nur weil einer aus der Modewelt sagt:” Die sind jetzt in.” Es ist ja auch nicht so, dass man sie nicht mehr tragen kann! Derzeit sind Cowboystiefel einfach ein Nischenprodukt, ein Mitlaufartikel für den es immer Kunden geben wird, genauso wie für Gummistiefel, die sind weder modern, noch unmodern und werden weltweit getragen.

Trotz alledem wird es immer eine Gemeinde eingeschworener Cowboystiefel-Träger geben. In Hamburg auf der Reeperbahn bietet ein Geschäft schon seit über zwanzig Jahren Cowboystiefel in rauhen Mengen an. Die würden es ja nicht machen, wenn es dafür keine Käufer gibt.

Schnell kann jedoch ein Nischenprodukt wieder von Heute auf Morgen zum absoluten Renner werden, es müssen nur ein paar Stars damit rumlaufen, oder eines der angesagtesten Label nimmt die Kultstiefel wieder mit in sein modisches Programm auf. Dann ist der Cowboystiefel wieder trendig.