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Erfahrungsbericht Sendra Boots 9853 Tang Biker Stiefeletten in Braun

 

****** Unsere Facebook Thinsulate Bikerstiefel Testaktion *******Biker Boots: Sendra Boots 9853 Tang Bikerstiefelette "Thinsulate Insulation" Isolierung - braun / brown - Damen & Herren Bikerstiefelette mit "Thinsulate  Insulation" Isolierung der Marke Sendra Boots.

Im Rahmen der Thinsulate Testaktion hatten unsere Facebook Fans von Fashion Boots die Möglichkeit, Biker Boot kostenfrei zu testen und dann von ihren Erfahrungen zu berichten.

Weitere Infos zu dieser Aktion erhalten Sie hier oder auf unserer Facebook-Seite.

Hier finden Sie außerdem die aktuelle Auswahl unserer Thinsulate-Modelle.

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Testbericht von G.B.

Ich möchte hier einmal kurz meinen ersten Erfahrungsbericht zu den Sendra Boots 9853 Tang Biker Stiefeletten in Braun geben:

Vorab aber möchte ich Fashion Boots dafür danken, dass ich als Testperson für das Tragen der Boots ausgewählt wurde.

Ersteindruck Paket/Lieferung:
Mal abgesehen davon, dass der Postbote einfach das Paket irgendwo vor meiner Tür abstellte, und nur durch Zufall gefunden wurde, sind die Schuhe sehr gut, sicher verpackt, und vor allem sehr schnell angekommen.

In einem großen Karton fand sich ein weiterer Karton mit den ersehnten Sendra Boots. Umgeben von einer Menge Plastiktüten, und Papierfahnen (dessen Bedeutung sich später klärte), fanden sich die Boots. Ersteindruck der Schuhe war ein dickes WOW gepaart mit einer diebischen Freude diese wirklich sehr, sehr  geilen Schuhe als Testperson zur Verfügung gestellt zu bekommen haben.

Nach näheren durchforsten fanden sich weitere Dinge in dem Karton wie Pflegeprodukte zur Schuhpflege (auch hier ein dickes Danke), eine Anleitung zum Anziehen der Schuhe und Plastikstrümpfe. Hier war mein Erstgedanke. Was zum Teufel wollen die jetzt von mir, und für was soll ich Testperson sein??? ;-)

Ich war gespannt…

Ersteindruck Aussehen:
Die Schuhe sind wirklich sehr schön anzusehen. Stilvolles Lederbraun mit einer feinen Maserung. Bei meiner Schuhgröße von 44 sehen Stiefel immer gleich so massiv aus, hier jedoch nicht. Da ich die Boots hauptsächlich beim Motorradfahren tragen werde, ist mir der Gedanke gekommen eine Socke über den Schuh zu stülpen damit keine Kratzer auf die Oberfläche gelangen. Nach kurzer Überlegung entschied ich mich allerdings doch dagegen, da es an mir ein doch etwas ungewohnter Anblick wäre. Sieht zumal sowieso äußerst bescheiden aus, so ne Socke über den Schuh, aber dieser schöne neue Anblick der Boots sollte doch irgendwie solange wie möglich erhalten bleiben.

Nochmals zwischen Stilbruch, oder Gefahr laufen das die Stiefeletten bald ein paar ungewollte Kratzer erhalten, abgewogen, aber ne Socke auf den Stiefeletten, das geht wirklich nicht…

Ersteindruck Komfort, und Tragespaß:
Voller Aufregung wollte ich in meine neuen Boots schlüpfen, aber irgendwie bin ich auf halben Weg nicht reingekommen und konnte nur bis zum Fußspann meine Schuhe tragen.

OK, das kann nicht sein dachte ich mir. Der Alptraum: Tolle Schuhe, die einfach nicht passen wollen! Als erstes die Schuhgröße gecheckt…. Passt! (Schritt 2 einen Schuhlöffel geholt, hatte nix gebracht). Nach kurzem Krisengespräch mit meiner Freundin, und die kennt sich wirklich aus mit Schuhen, fragte Sie mich nach einer Anleitung zum Schuhe anziehen.

Völlig entgeistert schaute ich Sie an bis mir die Anleitung im Karton wieder eingefallen ist! Jetzt ergab alles einen Sinn. Erst die Plastikstulpen anziehen, dann quasi mit Druck in den Schuh reinspringen bis es passt. Nur wie bekomme ich die Stulpen wieder aus ohne die Schuhe wieder auszuziehen? Ich meine, ich kann nicht mit Plastikstrümpfen aus dem Haus gehen. Sieht ja dann irgendwie blöd aus, aber die Schuhe passen. Schon mal ein Anfang.

Erster Praxistest:
So, jetzt geht‘s ans Eingemachte!
Schuhe ohne Plastikstulpen anziehen.. Mal sehen ob sie passen. Nach einigen weniger anstrengenden Bemühungen standen meine Füße in den Boots. Zufriedenheit machte sich in meinen Körper breit. Ok, das probiere ich gleich nochmal.

Schuhe ausgezogen und mit den Pflegemitteln erstmals bearbeitet. Nachdem das Imprägnieren erfolgte bin ich gleich nochmal in die Boots  geschlüpft. Siehe da, es funktionierte jetzt noch einfacher.

Jacke geschnappt und ab auf das Motorrad zum fahren.
Erste Runde cruisen ist rum. Die gewünschte Stabilität beim Fahren ist wie gewünscht vorhanden. An meinem Bike sind vorverlegte Fußrasten, da störten die Absätze ein wenig beim cruisen. Das ist aber meckern im sehr hohen Bereich.

Sehr angenehm war, dass ich trotz großer Hitze keine Probleme im Fußbereich bekommen habe. Jeder der Motorrad fährt weiß, dass eine sichere Kleidung wärmstens zu empfehlen ist, aber sobald man vom Motorrad abgestiegen ist bricht dann quasi der Schweiß aus und jedes Gramm Klamotten ist einfach zu viel. Die Schuhe habe ich quasi nicht gespürt. Meine Füße waren nicht zu warm und nicht zu kalt. Ideal! Ich habe meine Schuhe gleich angelassen und bin mal in den Abend durchgestartet. Auch da keine Probleme.

Fazit:
Ich bin begeistert und werde mir 100% irgendwann noch ein weiteres Paar solcher Schuhe kaufen. Ich habe zig andere Boots, aber bei warmen Wetter sind die Schuhe so robust und dick, dass die Füße bereits schwitzen bevor man sie anzieht, oder man entscheidet sich für leichtere Schuhe, die aber weniger Stabilität haben, oder sehen ganz einfach mies aus. Einen Kompromiss zwischen den dreien oben erwähnten Faktoren habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Das könnte sich nach meinem Ersteindruck allerdings ändern.

Kleine Anmerkung am Rande. Ich wurde am Abend meines ersten “Testlaufs“ von einem Kumpel gefragt wo ich denn diese geilen Schuhe gekauft hätte. Er würde schon so lange nach solchen Boots suchen. Da ist mir aber ein Grinsen über die Backen gehuscht!

Bis zum nächsten Erfahrungsbericht wünsche ich allen anderen Testpersonen einen genauso frohen Tragespaß wie ich Ihn habe!

Welche Kombinationen mit Stiefeletten kann man gar nicht tragen?

 

Stiefel und Stiefeletten sind der große Trend in diesem Winter und ein Must-Have in jedem Kleiderschrank.

Generell sollte erstmal beachtet werden, dass nur wenigen Frauen Stiefeletten wirklich stehen, wenn sie zu kurzen Hosen oder Röcken getragen werden. Sie stauchen die Beine und verkürzen so optisch den Körper, was oft auch dazu führt, dass die Trägerin breiter wirkt, als sie letzten Endes wirklich ist. Stiefeletten wirken nur bei langen, dünnen Beinen gut, dann muss aber auf die richtige Kombination geachtet werden, eine kurze Hose und Stiefeletten in der gleichen Farbe wirken in Kombination mit einer bunten Strumpfhose sehr gut, man sollte das Farbenspiel allerdings nicht übertreiben.

Im Sommer sollte man allerdings auf Stiefeletten verzichten, da sonst schnell vermutet werden könnte, welche Schweißfüße in den Stiefeletten stecken. Ein tolles Basic sind Stiefeletten zur langen Jeans. Hier hat man zwei Alternativen. Entweder entscheidet man sich für die ausgestellte Variante und trägt die Jeans über den Stiefeletten, das verlängert gerade bei Stiefeletten mit Absatz enorm das Bein. Oder man wählt die Röhrenjeans und trägt sie in den Stiefeletten, damit liegt man absolut im Trend und bekommt keine nasse Hose bei nassem Wetter. Auch zu langen Stoffhosen kann man sie sehr gut tragen, vor allem im Herbst und Winter, wenn es nass-kalt ist und Pumps und andere offene Schuhe nicht mehr tragbar sind.

Auch zu Hosenanzügen sehen Stiefeletten schick aus und sind eine gern gesehene Alternative zu Pumps.
Man sollte generell vermeiden, Stiefeletten zu 3/4 Hosen zu tragen. So werden die Beine optisch gekürzt. Hier sollte man gerade in der kalten Jahreszeit eher eine blickdichte Strumpfhose und Pumps wählen.

Auch zu Röcken sehen Stiefeletten nicht schick aus, vor allem dann nicht, wenn die Stiefeletten nicht eng anliegen, sondern eher noch vom Bein abstehen. Hier sollte die Trägerin eher zu Stiefeln greifen. Auch Leggins verbessern das Outfit nicht, ein 80er-Jahre-Look mag zwar in manchen Kombinationen schick wirken, aber Leggins und Stiefeletten sollten möglichst aus der Modewelt verbannt werden.

Ein absolutes No-Go sind außerdem Stiefeletten zu Kleidern und da ist es völlig egal, um es sich um ein Abendkleid oder das süße Sommerkleid handelt. Stiefeletten wirken dazu einfach nicht schick genug und lassen so das ganze Outfit plump wirken.

Zusammenfassend muss man sagen, dass die Wahl des Outfits in Kombination mit Stiefeletten wohl überlegt sein muss, um nicht in ein modisches Fettnäpfchen zu treten.

Vielfalt der Lederstiefel

 

Die älteste Abbildung von Stiefeln findet sich in einer Höhle in Spanien als Wandmalerei, sie wird datiert auf ca. 15 000- 13 000 v.Chr. Genau genommen handelt es sich um Füße, die mit Tierhäuten und Fellen umwickelt waren, aber schon der späteren Stiefelform ähnelte.

buffalo-westernreitstiefel

buffalo-westernreitstiefel

Schon in frühester Zeit hat die Menschheit entdeckt, daß Leder als Material für Stiefel vielseitig und zweckmäßig ist. Zunächst dienten Lederstiefel den Jägern vornehmlich zum Schutz der Beine vor Kälte, Nässe und Verletzungen. Aber bereits im 5. Jahrhundert trugen Attilas Hunnen, die Reiter des Dschingis Khan, spanische Siedler und mexikanische Hirten Lederstiefel.


Auch heute werden Stiefel noch von Jägern, Soldaten, Wanderern und Bergsteigern getragen. Auch im Sport finden sie z.B. als Reit- oder Boxerstiefel Verwendung.

Eine Blütezeit erlebte der Lederstiefel ab dem 17. Jahrhundert in Amerika. War doch dort gerade ein neuer Berufsstand entstanden: der Cowboy. Diese Saisonarbeiter, die von Ranch zu Ranch zogen, besaßen in der Regel nicht viel. Ihre Stiefel aber waren Ausdruck von Stand und Stolz. Ihre Work-Boots waren individuell angefertigt und dienten dem Schutz vor Kakteen, Schlangen, Wind und Wetter. 1875 erreichte die Cowboymode samt dem dazugehörigen Stiefeln ihre Hochzeit. ist aber bis heute, wenngleich manchmal nur als Akzent, in der Modewelt präsent.

Warum ist Leder für die Stiefelherstellung so beliebt ?

Leder ist gegerbte und dadurch konservierte Tierhaut. Jede Haut ist unterschiedlich und hat ein eigenständiges Erscheinungsbild. Man unterscheidet die Narbenseite( Haare des Tieres) und die Fleischseite ( Körper des Tieres), kräftige Häute werden gespalten.

Leder wird entweder nach dem Tier, von dem es stammt, nach dem Zweck, für den es bei der Schuhherstellung verwendet wird, oder nach der Verarbeitungsart, unterschieden.

Folgende Tierhäute werden bei Stiefeln verwendet :

  1. Chevreaux (Ziege)
  2. Exotenleder (Schlange, Krokodil, Eidechse)
  3. Porc (Schwein, häufig auch einfach Schweinsleder)
  4. Wildleder (Hirsch, Elch, Reh, Gämse; im allgemeinen Sprachgebrauch fälschlich oft auch Velour- oder Nubukleder genannt)
  5. Rindleder und Kalbleder ( Babycalf – das Kalb hat nur Muttermilch zu sich genommen
  6. Boxcalf- das Tier wiegt bis zu 300 kg; Mastcalf- über 300kg Lebendgewicht)

Nach dem Verwendungszweck werden unterschieden: Oberleder für das äußere Oberteil und den Schaft, Sohlleder und Futterleder.

Folgende Lederarten lassen sich nach der Verarbeitung unterscheiden:

  1. Lackleder wurde mit einer Lackschicht versehen
  2. Nubukleder erhält seine feine, samtartige Struktur durch Anschleifen der Oberfläche
  3. Rauhleder ist velourartig aufgerauhtes
  4. chromgegerbtes Rind- oder Kalbleder
  5. Durch Bürsten des gegerbten Leders mit Eisensalzlösungen entsteht Schwarzleder
  6. Velourleder ist ein Sammelbegriff für Ledersorten mit aufgerauhter Oberfläche, die auf der Fleisch- oder Narbenseite angeschliffen wurden. Ebenso wird dieser Begriff verwendet für Leder, bei dem die raue Fleischseite nach außen gewendet wurde

Leder vereint zahlreiche Vorteile in sich, die kaum ein anderes Material gerade im Hinblick auf die Stiefelherstellung bieten kann. Da es dehnbar und geschmeidig ist, paßt es sich den Veränderungen der Füße im Laufe eines Tages hervorragend an. Aufgrund der Atmungsaktivität ist immer für ein gutes Klima im Schuh gesorgt. Feuchtigkeit staut sich nicht im Inneren, was für die Fußgesundheit von unschätzbarem Wert ist. Gleichzeitig kann von außen Kälte nicht eindringen. Darüberhinaus ist Leder extrem strapazierfähig, formbeständig und langlebig. Gut gepflegte Lederstiefel können dem Träger/ der Trägerin über Jahre hinaus Freude bereiten. Und natürlich ist das Naturprodukt Leder bekannt für seine zeitlose Schönheit.

Gerade am Naturprodukt Leder ist aber in neuerer Zeit auch Kritik laut geworden: meist stammt das Leder für die Schuhherstellung von jungen Tieren, die aus sog. Tierfabriken mit fragwürdigen Haltungs- und Schlachtmethoden kommen. Zudem wird das Leder mithilfe giftiger Chemikalien gegerbt, die es teilweise sogar zu Sondermüll werden lassen. In der Pflege kann Leder sehr aufwändig sein, vor allem wenn es um Imprägnieren und Wachsen geht. Auch zu schnelles Trocknen bekommt dem Leder schlecht und kann zu Rißbildung führen. Leder als Futter im Schuh nimmt viel Feuchtigkeit auf, die dann besonders bei starkem Schwitzen nicht schnell genug abtransportiert werden kann. In der Folge wird das Leder glitschig, trocknet nur schwer und entwickelt einen unangenehmen Geruch.

Während ein Halbschuh nur bis zur Fußbeuge reicht, zeichnet sich ein Stiefel durch eine Schafthöhe bis mindestens über den Knöchel aus. Die kurze Form, die knapp über dem Knöchel endet, wird als Stiefelette bezeichnet. Das andere Extrem sind die Überkniestiefel, im allgemeinen Sprachgebrauch auch bekannt als “Overknees“, die wie der Name schon sagt, bis übers Knie hinausreichen.

Oft ist die Entscheidung für einen Stiefel von rein modischen Aspekten getragen. Es gibt aber auch Fälle, in denen die besondere Form des Stiefels eine wichtige Funktion zu erfüllen hat. Der Stiefel stützt das Fußgelenk z.B. beim Bergsteigen oder Eislaufen besonders gut. Beim Reiten scheuert das Bein des Reiters nicht am Sattel und liegt ruhiger am Pferdekörper an. Im unwegsamen Gelände schützt ein hoher Schaft vor Verletzungen durch Gestrüpp und vor Insektenstichen oder auch Zeckenbissen. Und nicht zuletzt ist in kalten Gegenden der Stiefel als Wärmeschutz nicht wegzudenken.

Die meisten bekannten Schuhmarken wie etwa Ara, Geox, Timberland, Rieker, Paul Kaiser, Peter Green, Boss, und Donna Diesel haben auch eine Kollektion von Lederstiefeln vorzuweisen. Einige davon haben Kultstatus erlangt, wie etwa Doc Martens, deren Träger sich ursprünglich einer bestimmten Gruppe zugehörig fühlten oder Manolo Blahnik durch die Fernsehserie “Sex and the City”. Die bekanntesten Hersteller von Cowboystiefeln sind Buffalo und Tony Mora, bei Reitstiefeln Cavallo.

Damenstiefel – Der etwas andere Schuh

 

Im Jahre 15.000 – 13.000 vor Christus wurde bereits die erste Stiefel ähnliche Schuhbekleidung getragen. Die damaligen Jäger trugen diese als Beinschutz bei der Jagd. Diese Schutz Funktion hat sich bis heute nicht geändert. Der Stiefel schützt vor Kälte und schlechten Wetter er wird aber auch zur Freizeit oder Berufsbezogen getragen.

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Halbstiefel (Stiefeletten) – Die Alleskönner

 

Ein Stiefel ist in erster Linie ein Schuh. Wobei ein Schuh bis zur Fußbeuge reicht und ein Stiefel mindestens bis über den Knöchel reichen muss, damit er überhaupt Stiefel genannt werden darf. Das Oberteil eines Stiefels nennt man Schaft.

Wir bleiben hier bei einem Stiefel, der nicht bis zum Knie geht, sondern, je nach Modell, bis ein paar Zentimeter über dem Knöchel abschließt – dem Halbstiefel oder auch Stiefelette.

  1. “Ladys First”, kommen wir zuerst zu den Damen-Halbstiefeln. Hier sprechen wir von einem eleganten Halbstiefel, bekannt als Stiefelette. Die Stiefelette gibt es in allen Materialvariationen: Lack, Leder, Stoff, Wildleder und Kunstleder, um nur einige zu nennen. Auch die Absätze variieren von ganz flach, über schräg bis hin zu ganz hoch (High Heel Stiletto). Merkmal einer Stiefelette ist der Elastikeinsatz seitlich im Schaft. Dieser erleichtert den Einschlupf in den Schuh und hält den Halbstiefel am Fuß fest. Für die Herren gibt es auch Stiefeletten. Meist in Form eines eleganten Lederhalbstiefels mit etwas erhöhtem Absatz.
  2. Hier nun zu den verschiedenen Halbstiefel-Variationen, die allesamt einer bestimmten Funktion dienen.
    Alle genannten Arten können sowohl Damen als auch Herren tragen.
  3. Motorradstiefel, auch Biker Boots genannt, sind meist komplett aus Leder, oft mit rostfreien Ringen und Nieten bestückt. Die Sohle ist eine Profi-Gummisohle. Auch bei langen Motorradfahrstrecken sind die Füße gut und sicher “verpackt”. Viele tragen diese Bikerboots auch gerne im Herbst / Winter, weil sie einfach modisch sind und einen angenehmen Tragekomfort bieten. Ein zeitloser langlebender Halbstiefel zu vielen Gelegenheiten.
  4. Der Sicherheitsschuh, wie der Name schon sagt, bietet dem Träger Sicherheit bzw. Schutz in der Fußregion. Zum Einsatz kommen diese Halbstiefel z.B. bei der Bundeswehr, der Feuerwehr, im Bauwesen, beim Rettungsdienst, im Schlachtwesen, in der Elektrikbranche und in vielen anderen Bereichen, in denen die Füße Gefahren ausgesetzt sind und deshalb professionell geschützt werden müssen !
    Im vorderen Teil der Stiefel befindet sich immer eine Schutzkappe aus Stahl, Aluminium oder Kunststoff. Das Obermaterial ist meist aus Leder und die Sohle besteht aus einem starken Gummiprofil und ist meist öl- und säureresistent.
    Die Unterschiede im Material ergeben sich aus den Anforderungen des jeweiligen Einsatzbereiches. Feuerwehrleute brauchen Sicherheitsstiefel, die aus feuerfestem Material sind, Elektriker brauchen isoliertes Schuhmaterial und Schlachter brauchen einen Halbstiefel, der ausreichend aus wasserfestem Material ist.
  5. Auch hier holt sich die Modebranche trendige Tipps. Schuhhersteller haben sich schon in den 70er Jahren den klassischen Bundeswehrstiefel als Modell genommen, um die Jugend für diese Art Halbstiefel zu begeistern. Mit Erfolg. Wer sich in der Punk, Heavy Metal und Gothic-Szene umschaut, findet dieses Schuhwerk an vielen Anhängern dieser Szenen.
  6. “Der Weg ist das Ziel”, dieses Motto machen sich viele Wanderfans zu eigen. Besonders beim Wandern werden die Füße extrem beansprucht und gefordert. Da ist es sehr wichtig, den richtigen Schuh zu trage. Er soll den Fuß schützen und gleichzeitig entlasten.
    Hier kommt der beliebte Halbstiefel wieder richtig zum Einsatz. Ob es nun um eine Flachwanderung geht oder um eine Bergtour, eine Gletscherwanderung oder eine Canyoningtour durch eine Schlucht. Vielleicht soll es auch eine Wüstenexpedition oder eine Regenwaldwanderung sein? Für jede Gelegenheit gibt es den passenden Wanderstiefel.
  7. Hier ein paar Beispiele, aus welchem Material so ein Wander-Halbstiefel für welche Wanderkategorie sein muss.
  8. Für leichte Touren gibt es einen Leichtwanderschuh mit einer biegsamen Sohle und einem Schaft aus Nylon. Ein Wanderstiefel, der im Hochgebirge zum Einsatz kommt, hat eine brettharte steigeisenfeste Sohle und einen dicken Lederschaft. Wer eine Wüstentour machen möchte, ist gut beraten mit einem Wüstenstiefel. Dieser Wanderhalbstiefel ist besonders atmungsaktiv und zeichnet sich durch einen skorpionstichfesten Nylonschaft aus. Für Wanderer in Schneeregionen gibt es spezielle Schalenstiefel, auch Telemarkschuhe genannt. Diese Halbstiefel verfügen über einen extra Innenschuh und sind für Wanderungen in Schnee – und Gletschergebieten geeignet.
  9. Bleiben wir noch kurz im Winter … und kommen wir zu einem Halbstiefel, der unten an der Sohle eine Vorrichtung aus Kufen angebracht hat; zum Gleiten auf Eisflächen geeignet: Der Schlittschuh. Der Klassiker dieses Schuhs ist aus weißem Leder und wird geschnürt. Mittlerweile gibt es diese Halbstiefel mit den Kufen in den verschiedensten Arten und Materialien. Im Sport gibt es spezielle Eiskunstlaufschuhe, Eishockeyschuhe und welche speziell für den Eisschnelllauf.
  10. Denken wir weiter an Sport. Im Boxsport ist der Halbstiefel ebenfalls unumgänglich. Boxer tragen im Ring die so genannten Boxerstiefel. Diese Schuhe werden geschnürt, gehen bis ca. 5 cm über den Knöchel. Sie sind aus leichtem Material (luftdurchlässiges Textilnetzgewebe) und haben immer ein Flachprofil.
  11. Zum Schluss ist noch ein geschnürter Halbstiefel zu erwähnen, der aus Stoff ist. 1923 machte eine Basketball-Legende aus den USA mit seinem Autogramm auf dem Gummiabzeichen des Schuhs diesen zum Dauerbrenner. Wahrscheinlich einer der berühmtesten und erfolgreichsten Schuhe aller Zeiten .
    Bis heute wurden von diesem Halbstiefel (den es auch als Halbschuh gibt) über 600 Millionen Paare verkauft !
  12. Der Halbstiefel ist also an sich ein echter Alleskönner, den es in tausend verschiedenen Variationen gibt und der für tausend verschiedene Gelegenheiten geeignet ist ! Die Aufgaben, die ein Halbstiefel erfüllt, die Einsatzgebiete, die ein solcher Schuh abdeckt, das alles schafft kein Halbschuh und auch kein kniehoher Stiefel.

Stiefeletten – Der modische Stiefel

 

Stiefeletten sind in der Damenmode schon seit der Zeit um 1700 bekannt. Als vielseitige und variantenreiche Fußbekleidung erfreuen sie sich auch heute noch einer großen Beliebtheit. Stiefeletten gibt es in jeder modischen Stilrichtung und jährlich kommen aufregende, neue Kollektionen auf den Markt, die das vielfältige Angebot noch bereichern.

Die Grenze vom klassischen Stiefel zur Stiefelette ist natürlich fließend. Im Allgemeinen versteht man unter Stiefeletten aber ‚Kurz-Stiefel, die mindestens knöchelhoch sind. Stiefeletten können aber durchaus auch bis etwa zur Hälfte der Wade reichen.

Preislich sind Stiefeletten generell etwas günstiger als Stiefel, was nicht zuletzt mit dem geringeren Materialbedarf zusammenhängen dürfte. Abhängig von Design und Qualität kann der Kauf eines Paars Stiefeletten aber natürlich preislich weit höher zu Buche schlagen, als der Kauf eines Paars Stiefel. Wie im Grunde immer beim Kauf von Schuhen gilt auch hier der Leitsatz „Qualität hat ihren Preis“. Und besonders exklusive Designs sind natürlich auch nicht unbedingt zum Preis eines Standardmodells von der Stange erhältlich.

Stiefeletten haben durch ihre ‚Zwischenform’ zwischen Halbschuh und Stiefel den Vorteil, modisch nicht so vielen Einschränkungen unterworfen zu sein. Sie lassen sich zu allerlei Anlässen tragen und können mit zahlreichen Bekleidungsstilen von lässig bis extravagant problemlos kombiniert werden.

Beliebte Materialien für Stiefeletten sind in erster Linie glattes Leder und Veloursleder. Die deutliche Mehrheit der Modelle dürfte aus diesen Materialien gefertigt sein. Gelegentlich kommt auch Lackleder zum Einsatz. Aber auch Stoffe wie etwa Canvas und diverse Kunststoffe wie zum Beispiel Kunstleder oder Kunstfasergewebe werden heutzutage gern zu Stiefeletten verarbeitet. Natürlichen Materialien sollte hier allerdings der Vorzug gegeben werden. Der meist höhere Preis wird durch das bessere Fußklima zweifelsohne mehr als gerechtfertigt. Zudem ist echtes Leder wesentlich langlebiger und haltbarer als ein Lederimitat.

Auch für die Besohlung werden verschiedene Materialien wie Leder, Kunststoff, Gummi oder auch Kork verwendet, oft auch in Kombination. Die Auswahl richtet sich nicht zuletzt nach dem Verwendungszweck. Wer seine Stiefeletten auch auf schlüpfrigem oder unebenem Untergrund tragen möchte, sollte wohl einer rutschfesten oder gleich einer Profilsohle vertrauen. Andernfalls, etwa zu feierlichen Anlässen, ist eine elegantere Stiefelette, zum Beispiel mit glatter Ledersohle, eher angebracht.

Verschiedenste Formen und Designs machen die Auswahl der richtigen Stiefelette für die Interessentin nicht leicht. So gibt es Stiefeletten mit einem Vorderreißverschluss wie auch Stiefeletten mit Reißverschlüssen an der Seite oder gar beidseitig und wahlweise innenliegend oder offen sichtbar. Wer Reißverschlüssen eher abgeneigt ist, wird vielleicht an einem Paar Schnürstiefeletten Gefallen finden. Die Schnürung kann sich wie die Reißverschlüsse wahlweise vorne oder seitlich am Schuh befinden. Auch unter einer Zierschnürung oder Zierriemen abgedeckte Reißverschlüsse und Klettverschlüsse sind bei Stiefeletten keine Seltenheit. Selbst Stiefeletten, die mit Knöpfen verschlossen werden sind im Angebot.

Stiefeletten zum einfachen Hineinschlüpfen mit einem Einsatz aus dehnbarem Elastikmaterial vorne oder an der Seite bereichern die Angebotspalette zusätzlich. Natürlich gibt es auch Stiefeletten mit einem dekorativen Riemen- oder Riemchenverschluss.

Noch vielfältiger gestaltet sich das Angebot an Farben und Designs. Vorherrschend sind hier natürlich Schwarz und braune Farbtöne. Doch vom fast klassisch zu nennenden Weiß oder Grau über zarte Pastelltöne bis hin zu knalligem Rot, Grün oder Sonnengelb ist alles möglich. Natürlich sind Stiefeletten auch in den verschiedensten Mustern erhältlich – vom dezenten Sternchenmuster bis hin zum Zebramuster oder gar einem leuchtenden Regenbogendesign ist praktisch alles in der Auswahl.

Von flippig schrill bis schlicht und dezent gibt es Stiefeletten für jeden Geschmack.
Auch vielfältige Verzierungen wie Stickereien, Zierknöpfe und andere modische Applikationen sind bei Stiefeletten keine Seltenheit. Stiefeletten mit einem Umschlag-Schaft sind fast ebenso verbreitet wie Modelle, die oben glatt abschließen. Wer seine Stiefeletten lieber schlicht und sozusagen pur bevorzugt, wird in der fast unüberschaubaren Palette an Stiefeletten-Designs selbstverständlich auch eine reiche Auswahl vorfinden.

Die Schnittformen reichen bei Stiefeletten von praktisch und sportiv bis hin zu äußerst elegant. Auch sexy und verführerisch ist natürlich im Programm. Vom flachen Absatz bis zum Pfennigabsatz sind Stiefeletten mit praktisch jeder Form von Absätzen erhältlich. Von anmutig und grazil über aufreizend erotisch bis outdoor-tauglich für den Waldspaziergang ist hier alles möglich. Selbst Stiefeletten mit Plateau-Sohlen gibt es.

Stiefeletten sind auch in verschiedensten Passformen für unterschiedliche Fußbreiten verfügbar. Auch Frauen mit ungewöhnlich schmalem oder eher breitem Fuß können also darauf vertrauen, geeignete Stiefeletten in perfekter Passform für sich zu finden.

Die reiche Auswahl an Varianten machen Ankle Boots zum universellen Schuhwerk für nahezu jeden Bekleidungsstil. Stiefeletten können geschickt kombiniert zu Rock oder Kleid genauso getragen werden wie zu Hosen und sind längst nicht nur für die Winterzeit geeignet. Zu Röcken oder Kleidern bieten sich die höher geschnittenen Modelle an. Hosen können im Grunde zu allen Stiefeletten-Formen getragen werden.

Neben Exemplaren für Herbst und Winter, die zum Teil warm gepolstert sind, komplettieren luftigere Modelle die Angebotspalette. Diese sind auf frühlingshafte Temperaturen ausgerichtet oder auch für den Einsatz im Indoor-Bereich gedacht. Es gibt auch spezielle Stiefeletten für heiße Sommertage. Mit einem exklusiven, luftigen Lochmuster oder aus besonders atmungsaktivem Material sorgen sie dafür, dass frau auch bei hohen Temperaturen stets einen kühlen Fuß behält.

Stiefeletten gibt es im lässigen Casual-Style wie auch stilvoll-elegant für die Abendgarderobe. Die gesamte Bandbreite dazwischen ist natürlich auch vertreten. Ob flippig oder extravagant und exklusiv, edel und dezent oder einfach schlicht, bei Stiefeletten ist im Bezug auf die Modellpalette nichts unmöglich.

Stiefeletten sind in einer breiten Auswahl für jeden Geldbeutel im Angebot. So sind viele, auch sehr ansprechende, Modelle schon recht günstig zu haben. Für qualitativ hochwertige Ausführungen, Markenschuhe oder gar ausgefallene Designer-Modelle muss natürlich schon etwas mehr angelegt werden. Und selbstredend kann man sich Stiefeletten auch beim Schuhmacher nach seinen eigenen Designvorstellungen nach Maß anfertigen lassen. So ein traumhaft bequemes und hoch individuelles Paar Schuhe hat aber selbstverständlich seinen Preis.

Die ungeheure Vielfalt und Vielseitigkeit, die die Stiefelette ausmacht, sorgt nicht zuletzt dafür, dass dieses universelle Schuhwerk der Modewelt sicherlich noch lange Zeit erhalten bleiben wird. Ein Schuhmodell, dass sich schon seit mehreren hundert Jahren zurecht einer großen Beliebtheit erfreut, wird so bald nicht aus der Mode kommen. Die Stiefelette hat sich die Bezeichnung ‚zeitlos’ zweifelsohne verdient. Der Kauf eines Paars Stiefeletten ist nicht nur eine praktische sondern immer auch eine modische Investition, die der Käuferin sicher lange Zeit Freude bereiten wird. Und so vielfältig, wie das Angebot an Stiefeletten ist, wird es vermutlich nicht bei einem Paar bleiben.

Herrenstiefeletten – besonders und immer chic

 

Vorbei sind die Zeiten in den Männer die Stiefeletten trugen, vor allem von der Damenwelt, mitleidig belächelt wurden.

In den 1970er Jahren war es absolut “in” und hochmodern, wenn Männer möglichst auffällige Stiefeletten mit Plateausohlen zum Beispiel aus Schlangenleder oder in schreiend bunten Farben passend zur Schlaghose trugen. Mittlerweile sind Herrenstiefeletten salonfähig geworden und werden sowohl zur lässigen Jeans als auch zum Anzug kombiniert.

Die sportliche Variante ist aus Gore-Tex, die elegante auch Nubuk oder Nappaleder. Dezent und klassisch sind Herrenstiefeletten aus feinem Kalbsleder mit einer Messing Applikation, ein Hingucker zum Nadelstreifenanzug bei jeder Gelegenheit. Wer es bequem mag, wählt Stiefeletten mit einem seitlichen Gummizug oder Reißverschluss. Herrenstiefeletten sind eine Weiterentwicklung der klassischen Reiterstiefel. Eine modische Alternative für den selbstbewussten Mann.

Auch im Winter sind Stiefeletten aus dem männlichen Schuhschrank nicht mehr wegzudenken. Aus einem weichen Nappa- oder Wildleder, innen mit einem warmen und weichen Lammfell gefüttert. Ob nun geschnürt oder zum reinschlüpfen, das bleibt dem jeweiligen Herren überlassen.

Immer noch und immer wieder aktuell, sind Herrenstiefeletten, die an Cowboy- oder Bikerstiefel erinnern. In der typisch spitzen Form, mit einem kleinen Absatz, vielleicht mit eingestanzten Motiven aus feinsten Kalbs- oder Rinderleder, vermitteln sie jedem Mann das Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Ganz Mutige tragen die Stiefeletten mit einer Spange, die an Sporen erinnert.

In diesem Jahr geht der Trend zu Stiefeletten aus Antik Leder. Bei den Farben dominieren Schwarz, Beige und Braun. Wer sich für Stiefeletten zum eleganten Anzug entscheidet, sollte Kniestrümpfe in der passenden Farbe zu tragen. Es gibt nichts peinlicheres als der Anblick von herunter gerutschten, weißen Tennissocken.