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Posts Tagged ‘Cowboystiefel’

Fashion Boots auf der Americana 2011

 

Fashion Boots war einer der Hauptsponsoren bei der Europameisterschaft im Westernreiten, der Americana 2011. Die Reitmanöver, die wir da geboten bekamen, muss man einfach gesehen haben.

Man kann auf der Americana zum Beispiel echte Spitzenreiter im Westernbereich in der Disziplin “Cutting” erleben. Bei dieser Reit Form wird mit Rindern gearbeitet und ist einer der höchst dotierten Sportarten weltweit. Cutting ist besonders bei den Zuschauern beliebt, da es sehr spektakulär anzuschauen ist.

In jedem Fall: Ein tolles Event für den Westernreitsport und für alle, die Cowboystiefel und Westernboots lieben und leben!

Warum gibt es keine Cowboystiefel mit Reißverschluss?

 

Reißverschlüsse und Cowboyboots hat man wohl noch nie zusammen gesehen, warum nicht?

Man könnte meinen, es lege daran das es einfach nicht zu dem Stil passt, was man aber eher dahinter vermuten könnte ist das ursprüngliche Herkunftsland wo diese Stiefel jeden Tag überall und immer getragen werden. Nämlich die USA und Mexiko und dort werden sie hauptsächlich von Cowboys zu ihrer täglichen Arbeit getragen, was würde da mehr stören als ein Reißverschluss der klemmt der aufgeht oder sonst noch welche Macken hat.

Es wäre äußerst unpraktisch, wenn man so ein Metallteil am Bein scheuert, wenn man auf dem Pferd 8 Stunden arbeitet. Außerdem muss man doch wirklich sagen,das so ein Reißverschluss nun wirklich nicht in einen Cowboyboot passt. Denn erstens sind die Stiefel ja nicht haucheng an den Fuß/Wade geschnitten, das einen Einbau eines Reißverschlusse rechtfertigen würde, sondern eher weit also muss man sich auch fragen für was sollte man dann so ein Risikofaktor wie Reißverschluss in ein alt bewährtes Schuhwerk einbauen. Außerdem haben die meisten Boots ein super schönes Beiwerk an Verzierungen die in das Leder genäht sind, eine Unterbrechung im Leder würde diese ganze Zier zunichte machen.

Jeder der so einen Boot selber im Schrank hat und auch trägt der weiß das man keinen Reißverschluss braucht, denn diese Schuhe sind so bequem zu tragen, so einfach anzuziehen, weil der Schaft so schön weit ist. Die Füße schwitzen nicht, weil die Luft durch die Schaftweite zirkulieren kann dennoch fallen sie unter Jeanshosen nicht auf. Cowboystiefel sind in der heutigen Zeit absolut gesellschaftsfähig nicht nur bei Pferdefreunden, sondern auch abends zum Weggehen oder in der Arbeit. Getragen zu Hosen oder zum Rock, egal wann und zu was dieser Stiefel passt immer und besticht durch sein ganzes.

Unsere Cowboystiefel bei Germanys Next Top Model

 

Es war die wohl dynamischste und ungewöhnlichste Darbietung im Finale von Germanys Next Topmodel – und mit Sicherheit eines der Highlights der kurz darauf anstehenden Entscheidung:

  • Bull-Riding in Western-Manier in unseren trendy Westernstiefel
  • Und -laut Heidi- ein „heißer Ritt in einem sexy Outfit“
  • Die Finalistinnen Sara und Mandy zeigten sich als Aufsehen erregende Cow-Girls im letzten Live-Foto-Shooting vor der Entscheidung
  • Die Backstage-Moderatorin nannte sie -zutreffend- „sexy as hell“
  • Dieses Shooting war noch einmal sehr ausschlaggebend für die Wahl zum Deutschen Top-Model 2009
  • 15000 Leute verfolgten in der Lanxess-Arena in Köln, wie Sara und Mandy Western-Mode auf ausgesprochen furiose Weise präsentierten

In der weich ausgepolsterten Mini-Arena auf der Bühne und in der Kulisse mit Stars and Stripes-Motiven behaupteten sich die Top 2 jeweils zwei Minuten lang auf dem mechanischen Stier und sahen im Western Style hinreißend aus.

Buffalo Boots Fashion Westernstiefel mit Fransen - creme

In Rodeo-Manier schwang sich zunächst Mandy auf den sich drehen- und wendenden Bullen, dann die spätere Siegerin Sara. Beide zeigten viel Charisma, hielten weitgehend die Balance, wobei Mandy einmal vom Bullen glitt und Sara immerhin zweimal, sich jedoch sehr wacker schlug und nie ihr Lächeln verlor.

Star-Fotograf Marc Baptiste setzte die Top-Models gekonnt in Szene; die Slow-Motion Bilder waren umwerfend und wurden auch noch einmal bewertet für die nachfolgende Entscheidung, wer gewinnt.

Diese beiden, vom Typ her so unterschiedlichen Kandidatinnen, zeigten so kurz vor der Entscheidung -jede auf ihre eigene, unverwechselbare Art- wie ausdrucksstark man diesen Look vermitteln kann. Sara und Mandy kokettierten mit der Kamera, schwenkten ihre Cowboyhüte, strahlten und lachten ins Publikum und präsentierten einen der angesagtesten Looks dieses Sommers. Hautenge Tops unter hellblauen fransenbesetzten Westen, Jeans-Hot-Pants und nietenbesetzte Glitzergürtel, vor allem jedoch die unentbehrlichen Western-Stiefel als Eye-Catcher machten die Mädchen zur Augenweide.

Sara trug zum Western-Outfit die rotbraunen rindsledernen Western-Stiefeletten mit den schrägen Absätzen und fransenbesetzten Stiefelschäften. Mandy fühlte sich sichtlich wohl in ihren cremefarbenen Leder-Stiefeletten, die ebenfalls mit Fransen besetzt sind.

Die Top-Mädels präsentierten diesen stylischen Trend schwungvoll. Und dementsprechend begeistert reagierte das Publikum. In der Halle herrschte Riesenstimmung. Heidi Klum und ihr Team wählten aus unserem Sortiment für die Finalistinnen das Must Have dieses Sommers aus- die fransenbesetzten Westernstiefel. So konnten sich die Mädchen, die hier zum Schluss noch einmal alles geben wollten, wunderbar in Szene setzen.

Western-Fashion ist immer tragbar, ob auf glamouröse Art oder Casual- dies ist Mode, die hip ist und die aufregende Frau in uns betont: die Frau mit Ausstrahlung.

Buffalo Boots Fashion Westernstiefel mit Fransen - rotbraun

Unsere Western-Gürtel sind das I-Tüpfelchen, mit dem sich das Outfit immer neu wandeln lässt.
Germanys frisch gekürtes Top Model Sara macht es vor und prägt den Look dieses Sommers.

So weit die Cowboystiefel einen tragen

 

Der Cowboystiefel oder auch Westernstiefel genannt, ist ein Nachkomme der Ende des 18.Jahrhundert getragenen Militärboots. Wer aber zu Pferd unterwegs war, konnte mit diesen klobigen Stiefeln nichts anfangen, denn er kam nicht einmal in den Steigbügel damit. Der legendäre Cowboystiefel war zu dieser Zeit noch unbekannt.

  • Entstehung der Westernmode

Ein deutscher Schuhmacher mit dem Namen Hyer wanderte im Jahre 1850 mit seinem Sohn Edward in die USA aus.
Im Jahre 1852 kam dann der zweite Sohn und Bruder von Edward mit dem Namen Charles zur Welt. Im fortschreitenden Alter lernte Charles von seinem Vater das Schuhmacherhandwerk. Ende des 18. Jahrhunderts zog Charles von den USA nach Kanada und eröffnete dort einen Schuhmacher-Laden. Das Geschäft florierte und Charles bat seinen Bruder Edward ihm zu helfen. Daraufhin zog auch Edward nach Kanada. Zusammen arbeiteten die beiden in dem Schuhmacher-Laden von Charles, bis eines Tages ein Cowboy in den Laden kam, weil er unzufrieden mit seinen bisherigen Stiefeln war.

  • Wie entwickelte sich die Form?

Nach genauen Vorstellungen des Cowboys entschied man sich für bis dahin unbekannte Form, zu einer spitzen Variante, was den Einstieg in den Steigbügel erleichtern soll und einem hochgezogenen Absatz, damit der Stiefel fest im Steigbügel sitzt und nicht gleich wieder rausrutscht. Nach diesen Vorgaben des Cowboys wurde dann der Stiefel von Hand gefertigt und der erste Cowboystiefel war geboren.

Von der Passform, der Haltbarkeit und der Nutzbarkeit überzeugt, machte der fremde Cowboy fortan mit seinen neuen bis dahin unbekannten Cowboystiefeln automatisch bei anderen Cowboys Werbung.

Ziemlich zum Ende des 18. Jahrhunderts stellten Charles und Edward ihren Betrieb um und widmeten sich nur noch der Herstellung von Boots und Cowboystiefeln unter ihrem neuen Firmennamen:

Hyer’s Boot Companie. Dieser Name ging später in die Geschichte ein. Das Unternehmen wuchs und es wurden mehr Schuhmachergesellen eingestellt, hauptsächlich Auswanderer aus Deutschland und Polen. Ab Anfang des 19. Jahrhundert schied sein Bruder Edward aus dem Betrieb aus und Charles leitete die Firma alleine weiter. Bis zu seinem Tod im Jahre 1921 wurden schon damals rund 15.000 paar Stiefel jährlich produziert. Seine Söhne leiteten die Firma noch bis zum Jahr 1977 und verkauften die bis dahin schon zur Legende gewordene Firma.

  • Cowboystiefel und die USA sind untrennbar miteinander verbunden

Nicht nur die Firma war Legende, vor allen Dingen die Cowboystiefel waren es und sind es noch heute. Alles was in den USA Rang und Namen hat, von der Politik bis zu den Stars, von Präsident Roosevelt bis Ronald Reagan, Henry Ford und weiter zu Schwarzenegger und Madonna trug und trägt noch heute Cowboystiefel.

Der original amerikanische Cowboystiefel wird auch heute noch in allen Längen und nahezu allen Lederarten bis zu Straussenleder und Schlangenleder hergestellt. Selbst die Formen, spitz, nicht so spitz oder Absätze in den verschiedensten Formen und Höhen werden handvernäht hergestellt.

  • Herstellung

Gute Qualitätsstiefel sind von einer rahmengenähten Lederbespannung geprägt und auch zu Anlässen in Texas z. B. bei den Ölbaronen ein durchaus axeptiertes standesgemäßes Schuhwerk.

In den Staaten werden sie nicht nur als Modegag getragen, dort gehört der Cowboy-oder Westernstiefel in vielen Bundesländern zum grauen Alltag und wird auch zur festlichen Abendgarderobe getragen. Natürlich ist der Cowboystiefel auch der absolute Kultstiefel bei Veranstaltungen wie Rodeo, Westerntanzturniere, Countryabende und sonstige Vorführungen. Anfang der 70iger Jahre besann sich auch die europäische Modebranche der original amerikanischen Cowboystiefel, um daraus einen Modetrend zu entwickeln. Alles was Rang und Namen hatte rannte fortan mit Cowboystiefeln durch die Gegend, nur mit einem kleinen Unterschied. In Amerika ist es ein original Cowboystiefel, der noch heute von den Cowboys zur Arbeit getragen wird.

  • Wie sieht es in Europa aus?

Hier in Europa ist der Cowboystiefel nur eine Modeerscheinung gewesen und wich vom Material, Verarbeitung und Leder stark von den amerikanischen Cowboystiefeln ab, denn sie hatten den harten Einsatz ja auch nicht zu befürchten. Nur in den Städten war es etwas anders, dort entwickelte sich der Cowboystiefel nicht nur zu einem Modetrend, sondern zu einem Kultstiefel, wo es auch auf die Qualität ankommt.

Jeder rannte mit Cowboystiefeln rum und der erste Blick des anderen ging erst einmal nach unten um die Qualität des Cowboystiefels zu testen, ähnlich wie heute der Blick auf die Armbanduhr des anderen. Zu der Zeit ging auf Ibiza ohne Cowboystiefel überhaupt nichts. Fast jede Boutique führte Cowboystiefel im Programm und 80% der jungen Damen waren nur noch in Cowboystiefeln anzutreffen. Man konnte sofort weibliche Neuankömmlinge an den Cowboystiefeln erkennen. Wer als Frau keine hatte, rannte ersteinmal in die nächste Boutique um sich welche zu kaufen. Eine Frau ohne Cowboystiefel auf Ibiza war wie ein Auto ohne Benzin, undenkbar.

Dann ging der Trend der Cowboystiefel langsam den Bach hinunter, zumindest in Europa. In den Staaten ist immer noch eine Schuhmanufaktur ansässig, die von vielen Stars und Prominenten einen Leisten besitzt, wonach jeder Zeit ein massgeschneiderter Cowboystiefel angefertigt werden kann. Julia Roberts hat anlässlich ihrer Zwillinge die Initialen der beiden in die Stiefel nähen lassen. In Amerika ist eben alles möglich!

In der jetzigen Zeit ist der Cowboystiefel in Europa nicht mehr so ganz angesagt. Was nichts heißt, denn einige fahren auch noch Manta und andere tragen einen Cowboyhut mitten in Deutschland. In Großstädten fällt man auf jeden Fall mit Cowboystiefel auf, alleine schon durch seine Farbgebung und der verschiedenen Lederkombinationen, sieht man einmal von den schlichten Cowboystiefeln ab. Vielleicht gefällt es dem einen oder anderen auch, als “Crocodile Dundee” durch die Stadt zu laufen.

Immer wieder versucht die Modeindustrie Cowboystiefel trendgerecht zu vermarkten, mit derzeit minderem Erfog. Es wird immer Menschen geben, denen ein Modetrend völlig egal ist, das ist auch gut so. Wer sich in seinen qualitativ guten Cowboystiefeln wohl fühlt, soll sie auch tragen, ob Trend oder nicht Trend. Keiner wird jeden Tag Nudeln essen, nur weil einer aus der Modewelt sagt:” Die sind jetzt in.” Es ist ja auch nicht so, dass man sie nicht mehr tragen kann! Derzeit sind Cowboystiefel einfach ein Nischenprodukt, ein Mitlaufartikel für den es immer Kunden geben wird, genauso wie für Gummistiefel, die sind weder modern, noch unmodern und werden weltweit getragen.

Trotz alledem wird es immer eine Gemeinde eingeschworener Cowboystiefel-Träger geben. In Hamburg auf der Reeperbahn bietet ein Geschäft schon seit über zwanzig Jahren Cowboystiefel in rauhen Mengen an. Die würden es ja nicht machen, wenn es dafür keine Käufer gibt.

Schnell kann jedoch ein Nischenprodukt wieder von Heute auf Morgen zum absoluten Renner werden, es müssen nur ein paar Stars damit rumlaufen, oder eines der angesagtesten Label nimmt die Kultstiefel wieder mit in sein modisches Programm auf. Dann ist der Cowboystiefel wieder trendig.