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Archive for the ‘Cowboystiefel’ Category

Cowboystiefel und Bikerboots in der richtigen Schuhgröße

 

Hier mal eine Schnellübersicht auf die wichtigsten Größen unserer Cowboystiefel und Bikerboots.

Natürlich haben wir auch noch die Unter- und die Übergrößen. Die kann man sich dann über den Größenfilter in unseren Shops holen.

Cowboystiefel 36 Bikerstiefel 36
Cowboystiefel 37 Bikerstiefel 37
Cowboystiefel 38 Bikerstiefel 38
Cowboystiefel 39 Bikerstiefel 39
Cowboystiefel 40 Bikerstiefel 40
Cowboystiefel 41 Bikerstiefel 41
Cowboystiefel 42 Bikerstiefel 42
Cowboystiefel 43 Bikerstiefel 43
Cowboystiefel 44 Bikerstiefel 44
Cowboystiefel 45 Bikerstiefel 45
Cowboystiefel 46 Bikerstiefel 46

Viel Spaß beim Stöbern wünscht Euer Team von Fashion Boots.

Fashion Boots auf der Americana 2011

 

Fashion Boots war einer der Hauptsponsoren bei der Europameisterschaft im Westernreiten, der Americana 2011. Die Reitmanöver, die wir da geboten bekamen, muss man einfach gesehen haben.

Man kann auf der Americana zum Beispiel echte Spitzenreiter im Westernbereich in der Disziplin “Cutting” erleben. Bei dieser Reit Form wird mit Rindern gearbeitet und ist einer der höchst dotierten Sportarten weltweit. Cutting ist besonders bei den Zuschauern beliebt, da es sehr spektakulär anzuschauen ist.

In jedem Fall: Ein tolles Event für den Westernreitsport und für alle, die Cowboystiefel und Westernboots lieben und leben!

EWU C Westernreitturnier – die Gewinnerin

 

Am letzten Augustwochenende fand auf der Gießbachranch im Allgäu ein EWU C Westernreitturnier statt. Insgesamt starteten 79 Pferde und Reiter u.a. in den Disziplinen Reining, Pleasure, Western Riding, Trial und Superhorse. Fashion Boots unterstützt neben der festen Partnerschaft mit der DQHA und der NRHA Germany auch besonders gerne Regio-Turniere.

Glückliche Gewinnerin eines Paars Cowboystiefel nach Wahl im Wert von €250,-  war in der Disziplin Western Riding Nathalie Karger auf Duke.

Cowboystiefel aus exotischem Leder

 

Jeder kennt diese beliebten Stiefel, die ihren Weg in den 70ger und 80ger Jahren nach Deutschland gefunden haben. Natürlich waren die Cowboystiefel auch schon in den früheren Jahren immer mal wieder präsent, aber in dieser Zeit gelang ihnen der definitive Mode-Durchbruch.

Dieser Trend hat sich bis heute fortgesetzt und wird heute sogar von den Generationen weitergereicht. Die Verarbeitung dieser einmaligen Schuhe hat sich im Laufe der Zeit sehr gewandelt. Die Qualität ist immer auf dem gleichen Standard geblieben, aber die Extras und das verwendete Material haben sich sehr verändert.

Jeder Modetrend ist durchaus sehr wandelbar und auch sehr individuell, das macht auch bei diesen Schuhen kein Unterschied. Früher wurden diese Stiefel aus Rinderleder fabriziert und durch etliche Nähte verschönert, aber nicht sehr individuell verarbeitet. In der heutigen Zeit bestechen die unterschiedlichen Cowboystiefel durch ihr individuelles Material und durch ihre fantastische Verarbeitung. Sehr schön sind auch die vielen exotischen Lederarten, die in einem Cowboystiefel verwendet werden. Viele bevorzugen Exoten, wie zum Beispiel Kaimanleder, Straußenleder, Pytonleder, Leguanleder oder auch Aalleder.

Besonders die Maserung des Pytonleders wird sehr gerne mit anderen feinsten Lederarten kombiniert. Man verwendet hierbei gerne feinstes Nappaleder als Basismaterial und natürlich wird die Python Haut dann per Hand auf diese exklusive Kreation aufgenäht. Diese seltenen Lederarten kommen alle aus eine kontrollierten Zucht und sind somit sehr sauber und besonders gut zu verarbeiten. Diese sehr individuellen Cowboystiefel werden zum größten Teil als ein Unikat hergestellt und speziell für die unterschiedlichen Größen angefertigt. Online hat man durchaus auch die Gelegenheit sich diese Stiefel direkt aus Amerika zu ordern. Zu beachten ist aber bei jedem Cowboystiefel, dass dieser erst nach einiger Zeit bequemer wird. Ein sehr gut eingelaufener Cowboystiefel ist jedoch, bei exzellenter Pflege, ein lebenslanger Begleiter. Sehr innovativ ist das Aalleder, das immer mehr von den Trägern von Cowboystiefeln bevorzugt wird.

Die Damenwelt wird auch immer mehr in den Bann dieser Stiefel gezogen. Besonders schön ist bei diesen Stiefeln die Alltagstauglichkeit. Diese kann man zu jeder Jahreszeit nutzen. Ob nun im Frühjahr zu einem wadenlangen Rock oder im Herbst zu der Lieblings-Jeans. Bei den Damen wird auch sehr gerne in der Absatzhöhe variiert. Die klassische Absatzhöhe befindet sich zwischen drei bis sechs Zentimeter und besteht aus Vollleder mit einer leichten Gummirutschsohle. Die Frauen bevorzugen auch die exotischen Lederarten. Sehr klar im Trend liegen hier Kalbs- und Krokodilleder. Ein schöner Cowboystiefel bietet seinem Träger immer eine angenehme Alternative, die eigene Individualität auszudrücken. Durch sein exotisches Leder besticht dieser Stiefel und macht ihn immer zu etwas besonderem.

Was sind die Vor- und Nachteile von Stahlkappen in Westernreitstiefeln?

 

Vor dem Kauf von Westernstiefeln solle man gewisse Punkte beachten und ein bisschen vergleichen. Da diese Schuhe eine Art von Sicherheitsschuhen sind und meist den ganzen Tag getragen werden.

Zum einen, müssen sie richtig passen, da diese Schuhe nicht nur das Reiten, sondern auch die Feld- und Stallarbeit aushalten müssen. Zum Schutz vor Hufen, sollte man sich gut überlegen ob Stahlkappen nicht sicherer sind. Auch sollte der Schuh nicht unbedingt die billigste oder modischste sein, sondern es sollte mehr auf die Sicherheit geachtet werden. Bei der Modelauswahl soll auf den Tragekomfort besonders Wert gelegt werden.

Sehr wichtig ist die Verarbeitung. Man sollte schauen wie die Schuhe genäht sind und welche Oberfläche sie haben. Am Wichtigsten ist jedoch, dass man als Reiter im Westernsport aber auch im anderen Reitsport die Schutzkappe hat. Es gibt verschiedene Schutzkappen. Die Stahlkappen sind die bekanntesten, aber es gibt diese Kappen auch aus Plastik. Die Plastik-Schutzklappe bringt einem nicht viel Sicherheit, weil dort das Pferd nur einmal drauftreten braucht und schon ist die Kappe defekt.

Die Kappe ist nicht von außen sichtbar, denn sie befindet sich in dem Schuh und ist sorgfältig eingearbeitet. Der Aufbau der Sohle und die Breite der Stahlkappe, dass sind die wesentlichen Punkte auf die man bei der Auswahl des Schuhwerks achten sollte. Viele achten beim Kauf mehr auf ein schönes Aussehen und denken nicht an die Sicherheit, aber es gibt die wunderschönsten Westernreitstiefeln mit den tollsten aufgestickten Mustern und sie haben trotzdem die Sicherheit.

Durch die Stahlkappe kann es im Innenschuh sehr kalt werden, deswegen sollte bei einem Schuh ein komfortables Fußbett selbstverständlich sein. Hat man sich für ein solches Schuhwerk entschieden, hat man zwar die nötige Sicherheit, aber die Stahlkappe hat auch Nachteile.

Durch die Stahlkappe sind die Stiefeln wesentlich schwerer und haben geringe Bewegungsfreiheit. Man gewöhnt sich jedoch schnell daran und ist vor Unfällen sicher. Hat man den passenden Schuh gefunden, der den erforderlichen Anforderungen entspricht, dann kommt es nur noch auf die richtige Pflege an. Die Lebensdauer der Schuhe hängt also ganz maßgeblich von der regelmäßigen Pflege ab. Lederschuhe müssen immer wieder einmal eingefettet werden. Sie sollten über Nacht mit Papier ausgestopft werden, damit die Feuchtigkeit aufgezogen wird, wenn sie mal der Nässe ausgesetzt waren. Die Schuhe dürfen auf keinen Fall in der Nähe einer Heizung getrocknet werden.

Cowboyboots aus exotischem Leder

 

Mit kaum einem anderen Kleidungsstück drückt man soviel aus wie mit seinen Schuhen. Ob man zur Turnschuhgeneration gehört oder High Heels bevorzugt, ob bewusst oder unbewusst – der Schuh ist immer auch eine Visitenkarte seines Trägers. Schuhe sind Lebensgefühl. Für kaum eine andere Fußbekleidung gilt das mehr als für Cowboyboots.

Das wohl üblichste und erschwinglichste Material für Cowboyboots ist das gute alte Rindsleder. Doch auch weitaus exklusivere Materialien kommen bei der Herstellung von Cowboystiefeln zum Einsatz. Dem Rindsleder nicht unähnlich aber mit dem Extraplus an Exotik, das ist beispielsweise Antilopenleder. Wer es exotisch aber dezent liebt, der ist mit Cowboyboots aus Antilopenleder gut beraten.

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Sancho Boots- Kultstiefel für jeden Geschmack

 

Unter dem Kultlabel Sancho Boots werden in Spanien seit über 60 Jahren hochwertige Lederstiefel gefertigt.
Die Marke Sancho Boots steht für Qualität und verbindet Tradition und modernes Design. Ausgesuchte Materialien und eine hochwertige Verarbeitung haben diese Stiefel so begehrt werden lassen.

Die typischen Cowboy- oder Westernstiefel mit dem langen, spitz zulaufenden Fuß gibt es in großer Auswahl. Alle Modelle sind doppelt genäht, eine typische Verarbeitungsweise bei Sancho Boots, und mit aufwendigen Schaftstickereien in traditionellen Mustern versehen. Verschiedene Leder kommen hierbei zum Einsatz, teilweise sind die Westernstiefel mit zwei- oder sogar dreifarbig aufeinander abgestimmten Ledersorten gestaltet und werden sowohl für Damen, als auch in Herrengrößen hergestellt.

Das typische an den Bikerboots ist ihre besondere Form und der Riemen. Das Design ist zum Teil an den Stil der Cowboystiefel angepasst, allerdings fehlt die typische Spitze und die Stiefel sind vorne abgerundet oder haben die für Bikerboots typische Karreeform und einen verstärkenden Lederriemen im Spannbereich des Fußes. Zum Teil sind sie mit ölresistenten Sohlen ausgestattet. Die Stiefeletten stellen die alltäglich tragbare Alternative zu Stiefeln dar und bieten ein etwas schlichteres Design als die Cowboy- und Bikerstiefel, aber den gleichen Look in Bezug auf die Form.

Auch wer hochwertige Lederreitstiefel in einem ansprechenden Design sucht kann bei Sancho Boots fündig werden. Die Stiefel aus Kalbs-, Rind- und Nubukleder perfektionieren das Outfit jedes Westernreiters. Die Farm- und Ranchstiefel von Sancho Boots sind fast zu schade um sie nur bei der Arbeit zu tragen. Durch ihr ansprechendes Design im Stil der Westernstiefel und die Komfortsohle eignen sie sich ebenso als alltagstaugliche Stiefel.

Wer etwas besonderes sucht und gerne einen auffälligen Stiefel trägt, der wird vielleicht in der Rubrik der Exotic-Stiefel fündig. Aufwendige Verzierungen und der Materialmix mit Straußen-, Schlangen- und Reptilienleder machen diese Stiefel zu einem echten Hingucker. Die Damenstiefel überzeugen in Verarbeitung und durch ein feminines Design. In einem breit angelegten Angebot verschiedener Stilrichtungen findet man zu jeder Gelegenheit den passenden Damenstiefel, die insgesamt schon fast zu schade sind um sie unter langen Hosen zu verstecken, denn sie sind durchaus auch zum Rock tragbar.

Und wer etwas ganz besonderes sucht, der kann sich bei Sancho Boots auch seinen individuellen Stiefel als Custom Made-Modell nach eigenen Vorstellungen anfertigen lassen.

Vorschlag für Deine nächste Party: Einfach mal ein T-Shirts selbst gestalten.

Schutz vor den Hufen bei Westernreitstiefel – Schutzkappe

 

Westernreitstiefel zeichen Westernreiter aus. Aber es gibt jedoch einige Sicherheitsmaßnahmen, worauf man bei den Stiefeln achten muss, wenn man diese in einem Laden kauft. Zum einen, passen Sie mir auch richtig, kann mir bei Ihnen auch ein Pferd drauftreten, ohne das ich überwiegende Schmerzen habe oder mir gleich etwas gebrochen wird? Manche Menschen sehen darüber zu leichtsinnig hinweg. Sie denken es sei nicht wichtig, hauptsache der Schuh passt einigermaßen, sitzt wunderbar in einer Jeans und sieht dazu auch noch wunderbar aus und kostet wenig Geld.

Doch das ist meist die falsche Denkweise. Denn es muss nicht das Aussehen passen, sondern die Sicherheit und der Schutz. Was bringt mir ein Schuh, den ich bei einem kleinen Zug verliere und er vorne ganz leicht einknickt? Denn der Schuh muss nicht nur das Reiten aushalten, sondern auch die Feldarbeit und die Arbeiten im Stall, dass es dort auch nicht immer ganz glimpflich abläuft müsste jeder Reiter am Besten aus den eigenen Erfahrungen wissen. Wer solche noch nicht hatte kann froh sein, aber irgendwann kommt soetwas immer mal.

Also, zum Schutz vor den Hufen von dem geliebten Pferd sollte man sich schon nicht unbedingt die billigsten Stiefel zum Westernreiten kaufen. Es gibt verschiedene Firmen, die auch verschiedene Angebote anbieten. Man sollte nicht einfach drauf los kaufen, sondern schon ein bisschen vergleichen, welche Schuhe wie genäht sind, welche Schuhe welche Oberfläche haben. Am Wichtigsten ist jedoch, dass man als Reiter im Westernsport aber auch im anderen Reitsport Schuhe mit Schutzkappen kauft. Diese Schutzkappen sind verschieden.

Es gibt welche, die aus Stahl sind, aber auch welche aus Plastik. Das bringt einem nichts, weil dort braucht das Pferd nur einmal drauftreten und schon ist die Kappe durch. Diese Kappe ist nicht sichtbar. Sie befindet sich in dem Schuh drinn, sie ist sorgfältig eingearbeitet und man sieht es nicht, wenn es einem nicht erzählt wird. Manche denken vielleicht, dass dadurch der Westernreitstiefel nicht sehr schön aussieht, doch da täuscht man sich. Es gibt die wunderschönsten Westernreitstiefel mit den tollsten aufgestickten Mustern und sie haben trotzdem eine Schutzkappe vorne im Schuh.

Es sollte mit großer Bitte darauf geachtet werden, dass die Schuhe eine Stahlkappe haben. Denn wenn es erstmal passiert ist, dass man einen Huf abbekommen hat, dann sind die Schmerzen garnicht mehr auszuhalten. Und das kann sich über einige Tage hinziehen. Und dann muss das geliebte Pferd erstmal in seinem Stall stehen bleiben, weil jede Bewegung die man macht Schmerzen verursacht.

So weit die Cowboystiefel einen tragen

 

Der Cowboystiefel oder auch Westernstiefel genannt, ist ein Nachkomme der Ende des 18.Jahrhundert getragenen Militärboots. Wer aber zu Pferd unterwegs war, konnte mit diesen klobigen Stiefeln nichts anfangen, denn er kam nicht einmal in den Steigbügel damit. Der legendäre Cowboystiefel war zu dieser Zeit noch unbekannt.

  • Entstehung der Westernmode

Ein deutscher Schuhmacher mit dem Namen Hyer wanderte im Jahre 1850 mit seinem Sohn Edward in die USA aus.
Im Jahre 1852 kam dann der zweite Sohn und Bruder von Edward mit dem Namen Charles zur Welt. Im fortschreitenden Alter lernte Charles von seinem Vater das Schuhmacherhandwerk. Ende des 18. Jahrhunderts zog Charles von den USA nach Kanada und eröffnete dort einen Schuhmacher-Laden. Das Geschäft florierte und Charles bat seinen Bruder Edward ihm zu helfen. Daraufhin zog auch Edward nach Kanada. Zusammen arbeiteten die beiden in dem Schuhmacher-Laden von Charles, bis eines Tages ein Cowboy in den Laden kam, weil er unzufrieden mit seinen bisherigen Stiefeln war.

  • Wie entwickelte sich die Form?

Nach genauen Vorstellungen des Cowboys entschied man sich für bis dahin unbekannte Form, zu einer spitzen Variante, was den Einstieg in den Steigbügel erleichtern soll und einem hochgezogenen Absatz, damit der Stiefel fest im Steigbügel sitzt und nicht gleich wieder rausrutscht. Nach diesen Vorgaben des Cowboys wurde dann der Stiefel von Hand gefertigt und der erste Cowboystiefel war geboren.

Von der Passform, der Haltbarkeit und der Nutzbarkeit überzeugt, machte der fremde Cowboy fortan mit seinen neuen bis dahin unbekannten Cowboystiefeln automatisch bei anderen Cowboys Werbung.

Ziemlich zum Ende des 18. Jahrhunderts stellten Charles und Edward ihren Betrieb um und widmeten sich nur noch der Herstellung von Boots und Cowboystiefeln unter ihrem neuen Firmennamen:

Hyer’s Boot Companie. Dieser Name ging später in die Geschichte ein. Das Unternehmen wuchs und es wurden mehr Schuhmachergesellen eingestellt, hauptsächlich Auswanderer aus Deutschland und Polen. Ab Anfang des 19. Jahrhundert schied sein Bruder Edward aus dem Betrieb aus und Charles leitete die Firma alleine weiter. Bis zu seinem Tod im Jahre 1921 wurden schon damals rund 15.000 paar Stiefel jährlich produziert. Seine Söhne leiteten die Firma noch bis zum Jahr 1977 und verkauften die bis dahin schon zur Legende gewordene Firma.

  • Cowboystiefel und die USA sind untrennbar miteinander verbunden

Nicht nur die Firma war Legende, vor allen Dingen die Cowboystiefel waren es und sind es noch heute. Alles was in den USA Rang und Namen hat, von der Politik bis zu den Stars, von Präsident Roosevelt bis Ronald Reagan, Henry Ford und weiter zu Schwarzenegger und Madonna trug und trägt noch heute Cowboystiefel.

Der original amerikanische Cowboystiefel wird auch heute noch in allen Längen und nahezu allen Lederarten bis zu Straussenleder und Schlangenleder hergestellt. Selbst die Formen, spitz, nicht so spitz oder Absätze in den verschiedensten Formen und Höhen werden handvernäht hergestellt.

  • Herstellung

Gute Qualitätsstiefel sind von einer rahmengenähten Lederbespannung geprägt und auch zu Anlässen in Texas z. B. bei den Ölbaronen ein durchaus axeptiertes standesgemäßes Schuhwerk.

In den Staaten werden sie nicht nur als Modegag getragen, dort gehört der Cowboy-oder Westernstiefel in vielen Bundesländern zum grauen Alltag und wird auch zur festlichen Abendgarderobe getragen. Natürlich ist der Cowboystiefel auch der absolute Kultstiefel bei Veranstaltungen wie Rodeo, Westerntanzturniere, Countryabende und sonstige Vorführungen. Anfang der 70iger Jahre besann sich auch die europäische Modebranche der original amerikanischen Cowboystiefel, um daraus einen Modetrend zu entwickeln. Alles was Rang und Namen hatte rannte fortan mit Cowboystiefeln durch die Gegend, nur mit einem kleinen Unterschied. In Amerika ist es ein original Cowboystiefel, der noch heute von den Cowboys zur Arbeit getragen wird.

  • Wie sieht es in Europa aus?

Hier in Europa ist der Cowboystiefel nur eine Modeerscheinung gewesen und wich vom Material, Verarbeitung und Leder stark von den amerikanischen Cowboystiefeln ab, denn sie hatten den harten Einsatz ja auch nicht zu befürchten. Nur in den Städten war es etwas anders, dort entwickelte sich der Cowboystiefel nicht nur zu einem Modetrend, sondern zu einem Kultstiefel, wo es auch auf die Qualität ankommt.

Jeder rannte mit Cowboystiefeln rum und der erste Blick des anderen ging erst einmal nach unten um die Qualität des Cowboystiefels zu testen, ähnlich wie heute der Blick auf die Armbanduhr des anderen. Zu der Zeit ging auf Ibiza ohne Cowboystiefel überhaupt nichts. Fast jede Boutique führte Cowboystiefel im Programm und 80% der jungen Damen waren nur noch in Cowboystiefeln anzutreffen. Man konnte sofort weibliche Neuankömmlinge an den Cowboystiefeln erkennen. Wer als Frau keine hatte, rannte ersteinmal in die nächste Boutique um sich welche zu kaufen. Eine Frau ohne Cowboystiefel auf Ibiza war wie ein Auto ohne Benzin, undenkbar.

Dann ging der Trend der Cowboystiefel langsam den Bach hinunter, zumindest in Europa. In den Staaten ist immer noch eine Schuhmanufaktur ansässig, die von vielen Stars und Prominenten einen Leisten besitzt, wonach jeder Zeit ein massgeschneiderter Cowboystiefel angefertigt werden kann. Julia Roberts hat anlässlich ihrer Zwillinge die Initialen der beiden in die Stiefel nähen lassen. In Amerika ist eben alles möglich!

In der jetzigen Zeit ist der Cowboystiefel in Europa nicht mehr so ganz angesagt. Was nichts heißt, denn einige fahren auch noch Manta und andere tragen einen Cowboyhut mitten in Deutschland. In Großstädten fällt man auf jeden Fall mit Cowboystiefel auf, alleine schon durch seine Farbgebung und der verschiedenen Lederkombinationen, sieht man einmal von den schlichten Cowboystiefeln ab. Vielleicht gefällt es dem einen oder anderen auch, als “Crocodile Dundee” durch die Stadt zu laufen.

Immer wieder versucht die Modeindustrie Cowboystiefel trendgerecht zu vermarkten, mit derzeit minderem Erfog. Es wird immer Menschen geben, denen ein Modetrend völlig egal ist, das ist auch gut so. Wer sich in seinen qualitativ guten Cowboystiefeln wohl fühlt, soll sie auch tragen, ob Trend oder nicht Trend. Keiner wird jeden Tag Nudeln essen, nur weil einer aus der Modewelt sagt:” Die sind jetzt in.” Es ist ja auch nicht so, dass man sie nicht mehr tragen kann! Derzeit sind Cowboystiefel einfach ein Nischenprodukt, ein Mitlaufartikel für den es immer Kunden geben wird, genauso wie für Gummistiefel, die sind weder modern, noch unmodern und werden weltweit getragen.

Trotz alledem wird es immer eine Gemeinde eingeschworener Cowboystiefel-Träger geben. In Hamburg auf der Reeperbahn bietet ein Geschäft schon seit über zwanzig Jahren Cowboystiefel in rauhen Mengen an. Die würden es ja nicht machen, wenn es dafür keine Käufer gibt.

Schnell kann jedoch ein Nischenprodukt wieder von Heute auf Morgen zum absoluten Renner werden, es müssen nur ein paar Stars damit rumlaufen, oder eines der angesagtesten Label nimmt die Kultstiefel wieder mit in sein modisches Programm auf. Dann ist der Cowboystiefel wieder trendig.